Aktuelles

05.05.2021

Die Tafel sucht Fahrer

Etwa 16 Supermärkte, Discounter, Metzger- und Bäckerläden in Friedrichshafen spenden regelmäßig der Tafel Waren, die vielleicht äußerlich nicht mehr so perfekt, aber noch einwandfrei sind. Diese Waren müssen täglich mit tafeleigenen Fahrzeugen abgeholt werden. Rund 25 Ehrenamtliche engagieren sich zurzeit in der Tafel in Friedrichshafen, 18 davon sind Frauen. „Der Laden läuft gut“, wie der Tafelvorsitzende Dieter Stauber erklärt, „Was uns aber dingend fehlt, sind Fahrer oder Beifahrer, die die Waren abholen. Ohne Waren können wir den Laden dichtmachen.“ Deshalb appelliert der Vorsitzende an Bürger aus Friedrichshafen oder Umgebung: „Wenn Sie eine sinnvolle ehrenamtliche Mitarbeit suchen, sich auch mal zutrauen einen Sprinter zu fahren und kräftig zupacken können, dann sind sie bei der Tafel Friedrichshafen richtig.“

18.02.2021

08.02.2021

17.12.2020

Beide Artikel aus der Schwäbischen Zeitung vom 17.12.2020

15.09.2020

Masken für einen guten Zweck

Die Firma Maucher Formenbau GmbH&Co.KG mit Sitz in Meckenbeuren leistete einen Beitrag zur Corona-Hilfe auf eine ganz besondere Art. Nachdem sie ihren Produktionsbetrieb coronabedingt herunterfahren musste, begann sie im Februar 2020, aus verschiedenen Kunststoffstücken Masken herzustellen. Allen Problemen zum Trotz, wie bei der Materialbeschaffung, als es z.B. plötzlich keine Gummibänder mehr zu kaufen gab, wurden in den nächsten Monaten bei der Firma Maucher 200 000 Mund-Nasen-Schutzmasken hergestellt. „Wir hatten viel Spaß dabei und konnten etwas Gutes tun“, erklärte dazu der Eigentümer und Geschäftsführer der Firma Maucher und versprach Peter Strittmacher den beiden Tafeln aus Friedrichshafen und Tettnang sowie dem Tierheim eine großzügige Spende, die aus dem Erlös eben dieser Masken stammt.

Spendenübergabe an die Tafeln FN und TT und das Tierheim

04.08.2020

Gut gekühlt vom Geschäft zum Laden. Ein neues Fahrzeug für die Tafel Friedrichshafen

von links nach rechts: Ines Weber (Vertr. der Stadt FN), Alexander Sehner (Autohaus Sehner), Thomas Stauber (Vorstand der Stiftung der Voba, FN-TT), Karin Maric (Schriftführerin Tafel), Dirk Bogen (Vorstand der Stiftung der Voba, FN-TT), Dagmar Neuburger, (Vertr. der ev.Kirche), Elke Rumpf, (stellvertr. Vorstand), Dieter Stauber, (Vorstand), Uli Föhr (Vertr. kath. Kirche.

Mit großer Freude haben die Vorstandsmitglieder der Tafel Friedrichshafen ein neues Kühl-Fahrzeug entgegengenommen, das ihnen Dirk Bogen und Thomas Stauber, Mitglieder des Vorstands der Stiftung der Volksbank Friedrichshafen-Tettnang, sowie Alexander Sehner vom Autohaus Sehner übergaben. Der neue Kangoo Rapid Maxi ist ein Lieferfahrzeug mit seitlichen Schiebe- und Hecktüren zum bequemen Be- und Entladen. Mit seinen ca. 4000 Liter Laderaumvolumen und einer Zuladung von 580 Kilogramm bietet das neue Kühlfahrzeug genügend Platz, um täglich Lebensmittel oder Hygieneartikel für die Tafel Friedrichshafen abzuholen. Rund 20 Supermärkte, Discounter, Metzgereien oder Bäckereien fahren die Tafel-Mitarbeiter auf ihren Touren ab, um die oft schon abgelaufenen aber qualitativ noch einwandfreien Waren, wie zum Beispiel Wurst, Obst, Gemüse oder Molkereiprodukte, zum Tafel-Laden zu transportieren. Mit dem neuen Kühlfahrzeug ist der Transport unter hygienisch einwandfreien Bedingungen und der Einhaltung der Kühlkette möglich. Die Waren können in einem guten Zustand an all die Menschen im Laden in der Keplerstraße 27 weitergeben werden, die auf die Unterstützung der Tafel angewiesen sind

Mitgliederversammlung Juli 2020

Links: Die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Thomas Fastnacht und Renate Köster
Rechts: Der aktuelle Vorstand der Tafel Friedrichshafen: Dieter Stauber (Vorsitzender, Stadtdiakon Ulrich Föhr (kath. Gesamtkirchengemeinde), Elke Rumpf (stellv. Vorsitzende)Ines Weber (Leiterin Sozialamt), Karin Maric (Schriftführerin), Sabine Lienhard (Kassiererein)

Alter Wasserschaden, neue Vorstandsmitglieder, aktueller Corona-Betrieb mit Hygiene-Konzept

Das letzten 12 Monate waren turbulent für die Tafel Friedrichshafen, wie ihr Vorsitzender Dieter Stauber auf der diesjährigen Mitgliederversammlung erklärte. Die Beseitigung der Folgen eines schweren Wasserschadens von Ende 2018 in den neuen Tafel-Räumlichkeiten dauerte noch weit in das Jahr 2019 hinein an. Abschließend konnte dieses Frühjahr auch der Kellerboden im Rahmen eines Azubi-Projektes von einer Fliesen-Firma neu gefliest und das Kellergeschoss nun auch als Lager genutzt werden.

Im März war auch die Tafel von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Bei zurückgehenden Besucherzahlen meldeten sich gleichzeitig viele der rund 25 ehrenamtlichen Mitarbeiter für unbestimmte Zeit ab, da sie aufgrund einer Vorerkrankung oder ihres Alters zur Risikogruppe zählen. Zudem fehlten Schutzvorrichtungen und Hygieneartikel. Vom 30. März an blieb die Tafel deshalb bis 04. Mai geschlossen. In dieser Zeit wurden ausreichend Hygienematerial, z.B. Desinfektionsmittel und Mund-Nasenschutz, besorgt und Spuckschutzwände – dank städtischer Hilfe – für die Kasse und die Kühltheke eingebaut sowie Abstandsmarkierungen auf die Böden geklebt.

Die Wiedereröffnung des Tafel-Ladens Anfang Mai fand innerhalb der Stadt große Zustimmung. Die fehlenden ehrenamtlichen Mitarbeiter wurden teilweise durch freiwillige Mitarbeiter von der Stadtverwaltung ersetzt, die tatkräftig den Tafel-Laden, vor allem bei der Einlass-Kontrolle, unterstützten. Dieter Stauber lobte ausdrücklich die Disziplin unter den Kunden und den Mitarbeiterinnen bezüglich der Maskenpflicht und der Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln.

Der Tafel-Vorsitzende ist zuversichtlich, „dass wir nun anhand der geänderten Abläufe, der Gewöhnung an die neue Situation und dank der Unterstützung der Stadt, den Tafel-Betrieb dauerhaft aufrechterhalten können.“ Sehr dankbar ist die Tafel auch für all die Sach- und Geldspenden, die regelmäßig eingehen, denn deutsche Tafeln arbeiten vorwiegend spendenfinanziert. „Allein durch den sehr günstigen Verkauf der Lebensmittel, die eher zu einem symbolischen Preis an unsere Kunden weitergereicht werden, kann die Tafel Friedrichshafen nicht einmal die Fixkosten finanzieren.“  

Als weiterer Punkt auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung standen Neuwahlen an. Nach über 19 Jahren Vorstandsarbeit seit der Tafel-Gründung 2001, seit 2004 als Vorsitzende und seit 2016 als stellvertretende Vorsitzende schied Renate Köster und nach elf Jahren als Kassenwart schied Thomas Fastnacht aus der Vorstandsarbeit aus. Der neue geschäftsführende Vorstand der Tafel Friedrichshafen e.V. wurde wieder für zwei Jahre gewählt. Neben den bestehenden Vorstandsmitgliedern Dieter Stauber (Vorsitzender) und Elke Rumpf (stell. Vorsitzende) wurden neu Sabine Lienhardt (Kassiererin) und Karin Maric (Schriftführerin) gewählt. Weiterhin gehören laut Satzung zu den ständigen Mitgliedern als Vertreterin der Stadt, die Leiterin des Sozialamtes, Ines Weber, als Vertreter der katholischen Gesamtkirchengemeinde, Stadtdiakon Ulrich Föhr, und als Vertreterin der evangelischen Gesamtkirchen-Gemeinde, Dagmar Neuburger.
Der neue gewählte Vorstand hofft auf weitere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereit sind, regelmäßig von ca. 8:00 Uhr bis 12.30 Uhr beim Herrichten und Verkauf der Waren mitzuhelfen und dadurch Menschen mit geringem Einkommen einen günstigen Lebensmitteleinkauf zu ermöglichen sowie generell der Lebensmittelverschwendung etwas entgegenzusetzen. Getreu dem Motto: „Lebensmittel retten – Menschen helfen!“


Wir öffnen die Tafel wieder am Mo. 04. Mai 2020.
Für Kunden gilt die Maskenpflicht laut Corona-Verordnung. Die Mindestabstände von 1,50 Meter zu anderen Kunden und Mitarbeitern
müssen eingehalten werden.
Danke für Ihr Verständnis. 

Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Vorstand der Häfler Tafel nun auch eine schwere Entscheidung treffen. Die Tafel wird ab Montag, den 30. März, eine Zeitlang schließen müssen.  Die Anzahl der Kunden hat sich seit der Corona-Welle sehr reduziert.  Und viele der Ehrenamtlichen haben sich aus Furcht vor einer Infektion entschuldigt. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel gehören aufgrund ihres Alters der Corona-Risikogruppe an. Zudem haben Tafel-Mitarbeiter während ihrer Arbeit im Tafel-Laden und im direkten Umgang mit den Kunden, sowie beim Abholen der Waren in den unterschiedlichen Geschäften viele Kontakte, die sich oft auch näher als gewünscht kommen.

Die Tafel Friedrichshafen bittet ihre Kunden deshalb um Verständnis, dass aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr mit Corona der Laden in der Keplerstraße 27 ab Montag, den 30. März, schließt. Die Tafel hofft, in absehbarer Zeit wieder ihren Betrieb aufnehmen zu können.

Ein besonderer Dank gilt den städtischen Mitarbeitern, die in den letzten Tagen den kleiner werdenden Kreis der Tafel-Mitarbeiter mit aller Kraft unterstützt haben, sowie allen Spendern, die in dieser Notsituation geholfen haben.

Spenden

23.03.2020

Das Tafel-Team dankt allen Spendern, die unsere wichtige Einrichtung in dieser schwierigen Zeit mit Geld- und Sachspenden unterstützen. So haben auch einige Restaurants der Tafel restliche Lebensmittel vor ihrer Schließung abgegeben, unter anderem auch das Restaurant im Flughafen und das Kommodore am Yachthafen. (Foto)

Kinder beschenken Kinder in der Tafel

BU: Strahlende Kinder mit ihrer Begleitung Karin Scheiba, Katharina Vinkovic und Doris Baumgartl (von links nach rechts)

Wieder haben sich Kinder der evangelischen Kindertagesstätte beim Klinikum in Friedrichshafen von liebgewonnenem Spielzeug und Kleidungsstücken getrennt und sie mit allerlei Naschwaren gefüllt. 68 Päckchen wurden von den Eltern der Kita-Kinder liebevoll verpackt. Damit die Tafel-Mitarbeiter auch wissen, welches Päckchen zu welchem Kind passen könnte, wurde an jedes ein Aufkleber gehängt, beschrieben mit Alter und ob das Geschenk für einen Jungen oder einen Mädchen gedacht ist. Doris Baumgartl, Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte beim Klinikum, organisiert diese Aktion für Kinder einkommensschwacher Eltern, die auf die Unterstützung der Friedrichshafener Tafel angewiesen sind, schon seit vielen Jahren. Sie sieht diese Aktion durchweg positiv. Sie macht damit nicht nur den Tafel-Kindern eine riesige Freude, sondern „sich von etwas zu trennen, um auch einem anderen Kind eine Freude zu machen, dem es vielleicht nicht so gut geht, ist eine wichtige Erfahrung für unsere Kinder“, so die Kita-Leiterin. Damit die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte auch wissen, wo ihre Geschenke verteilt werden, durften sie die Päckchen persönlich in den Tafel-Laden in der Keplerstraße bringen. Zum Schenken gehört schließlich nicht nur das Auswählen und das Verpacken, sondern auch das Wissen, wohin das Lieblingsspielzeug oder Kleidungsstück gebracht und verteilt wird. Sicher ist, dass sich auch in diesem Jahr etliche kleine Kinder der Tafel-Kunden über die Weihnachtspäckchen von den Kindern der evangelischen Kindertagesstätte beim Klinikum außerordentlich freuen werden.

22.11.2019

Spende der Krippenbauer

Mitglieder des Friedrichshafener Krippenvereins e.V. überreichten jedem Kunden der Häfler Tafel persönlich eine Tüte mit Überraschungen.

Die liebevoll gepackten Weihnachtsgeschenke, die allesamt aus dem Erlös der Krippenausstellung im Tettnanger Schloss bezahlt wurden, enthielten nicht nur Schokolade und Orangen, sondern auch unter den Kunden sehr beliebte Hygieneartikel und Lebensmittel wie Käse und Fischkonserven. Und die Bäckerei Ulmer spendete noch zu jedem der 80 Geschenke einen herrlich duftenden, frisch gebackenen Nikolaus, weshalb die Tüten erst sehr für am Morgen der Spende fertig gefüllt werden konnten. Die Kunden der Tafel Friedrichshafen haben sich gefreut und die Spender waren zufrieden.

28.09.2019

Deutscher Tafel-Tag:

Viele Spenden bei Sammelaktion im Kaufland

Sabine Fischer spendet gerne, den Tafelvorstand Dieter Stauber freut es.

Eine Aktion der Tafel Friedrichshafen am deutschen Tafel-Tag zeigte einmal mehr, wie groß die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist. Und das ist wichtig, denn auf der einen Seite werden große Mengen an Lebensmittel weggeworfen und andererseits steigt die Zahl der Menschen stetig an, die auf den Einkauf in der Tafel angewiesen sind. Allein in Friedrichshafen unterstützt die Tafel täglich zwischen 60 und 90 Menschen, die nur sehr wenig Geld haben.

Am diesjährigen Tafel-Tag wurden die Häfler im Einkaufsbereich des Kauflandes Manzell gebeten, bei ihren Einkäufen auch an die Menschen zu denken, die auf die Tafel angewiesen sind und auch für sie etwas zu kaufen. Gut 30 Kisten voll mit Lebensmitteln und Drogerie-Artikeln konnten glückliche Tafel-Mitarbeiter mit dieser erfolgreichen Aktion einsammeln. Unterstützt wurden sie von Mitgliedern von Rotaract, einer Jugendorganisation der Rotary-Bewegung, die sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat: „Helfen wollen wir überall dort, wo Hilfe gebraucht wird.“

Der Tafel-Vorsitzende, Dieter Stauber, war überwältigt von der Großzügigkeit der Menschen in Friedrichshafen. „Wir danken ihnen allen für die liebevoll ausgewählten Spenden, unsere Kunden werden begeistert sein. Und wir hatten auch noch genügend Zeit, den Spendern den Tafelgedanken näherzubringen. Es war eine rundum gelungene Aktion“, so der Vorsitzende.

Die diesjährige Aktion lief unter dem Motto: „#zeitschenker – gemeinsam Lebensmittel retten und Armut lindern“. Zeitschenker, damit sind all die Ehrenamtlichen gemeint, die in ihrer Freizeit für die Tafel arbeiten. Für die Tafel Friedrichshafen engagieren sich rund 25 ehrenamtliche Mitarbeiter. Nicht viel, bedankt man, dass die Tafel täglich morgens geöffnet hat. Deshalb sucht die Tafel immer wieder Menschen, die sich gerne ehrenamtlich dort engagieren wollen. 

Auch Mitglieder von Rotaract halfen mit

 

27.06.2019 

Ein mobile Rampe für die Tafel

Die Tafel-Kundin, Carmen Beyer, ist glücklich. Endlich kann sie selbstständig dank der mobilen Rampe in den Tafel-Laden gelangen.

Die letzten vier Zentimeter sind geschafft. Endlich ist die Tafel Friedrichshafen barrierefrei. Es war schon etwas holprig für ältere Kunden, ihren Rollator über die Schwelle vor dem Tafeleingang zu heben. Für Mütter mit Kinderwagen gestaltete es sich noch schwieriger und für Rollstuhlfahrer war der Eingang zur Tafel ein unlösbares Problem. Nun hat die Tafel dank der Unterstützung der Zeppelin-Stiftung eine mobile Rampe, die leicht am Morgen vor die Schwelle gelegt und nach Ladenschließung wieder hereingeholt wird. Die Tafel-Kunden freut das sehr.

24.05.2019

Eine Bank und ein Fahrradständer für die Tafel Friedrichshafen

Dieter Stauber und Renate Köster, Tafelvorstände, Dieter Kowalski und Sabine Lienhard,  neuapostolische Gemeinde, Hans-Dieter Gmeiner, Radladen Gmeiner, Ulrich Föhr, Tafelvorstand

Schon mal probegesessen haben Vertreter der Tafel Friedrichshafen sowie die Spender der neuen Bank und des neuen Fahrradständers vor dem Tafelladen. Gedacht ist die Bank für die älteren und kranken Kunden, die sich vor dem Laden der Tafel in der Keplerstraße 27 auch mal ausruhen wollen oder noch auf den Einlass in den Laden warten.

Spenden von Mitgliedern der neuapostolischen Gemeinde und eine Zuwendung von human aktiv brachten für diese neue Sitzbank 1.500 € zusammen. Die Häfler Bürger kennen dieses Modell schon seit geraumer Zeit, denn sie steht überall in der Stadt und hat sich längst bewährt. Sie ist pulverbeschichtet, wetterbeständig und bequem.

Auch der Fahrradständer, gespendet vom Radladen Gmeiner, ist ein großer Gewinn für die Tafel. Zukünftig müssen Fahrräder nicht mehr wild rund um die Unterführung vor dem Laden geparkt werden, sondern sie werden in dem Fahrradständer abgestellt.

Damit niemand auf eine falsche Idee kommt, wurde die Bank und der Fahrradständer fest im Boden verankert. Vertreter des städtischen Baubetriebs hatten zuvor die Modalitäten vor dem Tafelladen eigens inspiziert und geeignete Plätze zur Montage festgelegt. Die Kosten für die Montage hat dankenswerterweise die Zeppelinstiftung der Stadt Friedrichshafen übernehmen.

09.02.2018

800 Lebensmittel und Hygieneartikel für die Tafel

Nach dem Desaster eines Wasserrohrbruchs Ende letzten Jahres, weshalb die Tafel alle Waren wegwerfen musste, brachten viele Häfler Tüten voller haltbarer Lebensmittel und Hygieneartikel persönlich in die Tafel, um die leeren Regale wieder etwas zu füllen. Einige Betriebe und Privatpersonen haben auch mit Geldspenden kräftig nachgeholfen. So haben zum Beispiel auch die beiden Kauflandfilialen in Manzell und im Bodenseecenter einen vierstelligen Betrag gespendet und eine Aktion für Sachspenden organisiert. Im Kaufland in Manzell haben sehr viele Kunden mehr eingekauft und in bereitgestellte Kisten am Ausgang gelegt. Etwa 800 Lebensmittel und Hygieneartikel kamen zusammen, was die bedürftigen Bürger in Friedrichshafen in den nächsten Tagen besonders freuen wird. Die gleiche Aktion findet auch am Samstag, 02.03. von 09 Uhr bis 13 Uhr im Kaufland im Bodenseecenter statt. Täglich besuchen 60 bis 90 Menschen die Tafel, die auf eine solche Unterstützung des Lebensunterhalts angewiesen sind. Über 1600 Menschen aus Friedrichshafen und Umgebung unterstützt die Tafel, davon mehr als 650 Minderjährige

Die Tafelkunden und Mitarbeiter sind für die vielen Spenden aus der Häfler Bevölkerung in den letzten Wochen sehr dankbar. Für den Tafelvorstand, Dieter Stauber, ist die „Solidarität der Friedrichshafener einfach überwältigend. Jetzt muss nur noch unter anderem der Keller, wo sich das Lager befindet, saniert werden, dann geht es wieder aufwärts mit der Arbeit in der Tafel.“

3.1.2018

Tafel ist noch wegen eines Wasserschadens geschlossen

 Einen Tag nach Weihnachten waren aufgrund eines Wasserschadens Teile des Tafel-Ladens überschwemmt. Betroffen waren auch der Keller und das Warenlager der Tafel. Deshalb bleibt die Tafel Friedrichshafen derzeit geschlossen.

Der Schaden ist größer, als anfangs angenommen. Am Freitag entsorgten beherzte ehrenamtliche Mitarbeiter des Tafelladens sämtliche Lebensmittel und andere Waren aus den Regalen im Laden und im Keller in einen großen Container. Anschließend wurden die Räume der Tafel gereinigt und desinfiziert. Weitere Renovierungs- und Malerarbeiten stehen noch an.

Selbst, wenn die erst im Oktober neu bezogene Tafel wieder hergerichtet ist, fehlen immer noch die Waren. Vom Putzlappen bis hin zu Lebensmitteln, Hygiene-Artikeln und andere Dinge fürs tägliche Leben  müssen wieder neu besorgt werden. Für Friedrichshafener mit sehr geringem oder gar keinem Einkommen eine schwierige Situation, dass sie ausgerechnet nach den Feiertagen vor verschlossener Türe stehen und sich keine Lebensmittel besorgen können.

22.12.2018
Haareschneiden für Nudeln, Kaffee und Shampoo

Ausgerechnet bei einer Terminvergabe für Haareschneiden hatte Ulis Greco eine haarig-gute Idee, wie er mit Lebensmitteln und Körperpflegeprodukten bedürftigen Menschen in Friedrichshafen helfen konnte.

Ulis Greco von dem men’s need BARBERSHOP in Friedrichshafen ist in der Tat so ein beliebter Barbier und Friseur, dass er doppelt so viele Termine braucht, wie er tatsächlich vereinbaren kann. Aus der Not machte der Häfler in der Vorweihnachtszeit eine Tugend und versteigerte ab September 2018 jeden Freitag den 16:00 Uhr und 17:00 Uhr Termin, sowie alle Termine der letzten neun Arbeitstage vor Heilig Abend für seine beliebten Haarschnitte & Bartpflege. Ulis Creco war es ein großes Anliegen,  dass die Spendengelder bedürftigen Menschen aus Friedrichshafen zugute kommen. Dazu gehören natürlich die Kunden der Tafel Friedrichshafen.

Damit die Friedrichshafener mit kleinstem oder gar keinem Einkommen auch eine Freude zu Weihnachten haben, kaufte Ulis Greco von den ersten gespendeten 1.250 € viele Waren beim Marktkauf, die die Mitarbeiter noch vor Weihnachten abholten und gleich auch im Tafelladen für wenige Cent, einem eher symbolischen Wert, abgeben konnten.

O-Ton einer Ehrenamtlichen, die am letzten Freitag vor Heilig Abend in der Tafel arbeitete: „Unsere Kunden sind begeistert. Selten finden sie bei uns so viele gute Waren auf einmal. Sie durften sich an der Schokolade bedienen. Sie konnten Kaffee, Zucker, Milch ja sogar Duschgel erwerben. Sie haben uns am Morgen die Bude eingerannt und sind glücklich mit vollen Taschen gegangen. Schade, dass wir nicht immer so viele Waren haben.“

Insgesamt kam eine Spendensumme von knapp 3.400 € zusammen. Auch für die restliche Summe wird Ulis Greco nochmals der Tafel so beliebte Waren zukommen lassen, wie zum Beispiel Schokolade, Kaffee, Zucker, Nudeln, Reis, Konserven, Seife und Shampoo.

Offiziell wurde die die gesammelte Spende am 22. Dezember im men’s need BARBERSHOP als  Weihnachtsgeschenk an die Spendenempfänger übergeben. (Auf dem Foto Ulis Greco und der Vorsitzenden der Tafel Friedrichshafen, Dieter Stauber)

 

16.09.2018

Neu-Eröffnung der neuen Tafel

 

Landrat Lothar Wölfle, Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und der Vorsitzende der Tafel Friedrichshafen, Dieter Stauber,  anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen Ladengeschäftes.

Endlich ist es geschafft. Der neue Tafelladen ist fertig. Kunden und ehrenamtliche Mitarbeiter fühlen sich in diesen neuen Räumen sehr wohl. Die  Arbeitsbedingungen der Ehrenamtlichen haben sich deutlich verbessert. Die Kunden, darunter auch viele alte Menschen mit Rollator, besuchen nun ein barrierefreies Ladengeschäft, in dem mehr Waren und unterschiedlichste Produkte  angeboten werden. Die hellen großen Räume sind nicht nur mit neuen sehr praktischen Möbeln, wie zum Beispiel einer Gemüseinsel, ausgestattet, hier gibt es jetzt auch einen großen Vorbereitungsraum, zwei kombinierte Kühlzellen, eine separate Warenanlieferung und ein eigenes Lager im Kellergeschoss.

Der Umzug, Renovierungsarbeiten und wichtige Einbauten im neuen Tafelladen haben die Tafel Friedrichshafen rund 70.000 € gekostet. Eine solch hohe Summe könnte der Tafelverein niemals aufbringen, hätte er nicht ein zweckgebundenes Vermächtnis von über 53.000 € von einem verstorbenen Spender erhalten. Dieses Geld hat die Tafel solange für ein neues Ladengeschäft zurückgelegt, bis sie die passenden Räumlichkeiten in der Keplerstraße gefunden hatte. Auch wenn die Architekten die Planungen ehrenamtlich vorgenommen und einige Handwerker günstiger ihre Arbeiten angeboten haben, wäre ohne die Rücklagen aus dem Vermächtnis  der Umzug in dieses große helle Ladengeschäft niemals möglich gewesen. Knapp die Hälfte der Kosten musste für die Anschaffung von zwei neuen Kühlräumen verwendet werden, denn der alte Kühlraum war nicht mehr funktionsfähig. Das Vermächtnis konnte so im Sinne des Verstorbenen sinnvoll verwendet worden.

Die Tafel ist weiter auf Geldspenden angewiesen, denn mit dem Erlös aus dem Verkauf sehr günstiger Lebensmittel kann sich der Laden nicht selbst finanzieren. Deshalb freute sich der Vorsitzende, Dieter Stauber, sehr über eine großzügige Zuwendung von 10.000 € von Oberbürgermeister Andreas Brand, welche Dr. Stefan Köhler, Erster Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen, der Tafel anlässlich der Eröffnung überreichte.

Die Tafel bedankt sich sehr herzlich bei ihren Geld- und Warenspendern, durch deren Engagement dieser Laden erst möglich ist.

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Verblüffende Zahlen von der Tafel

Über 1150 Menschen werden unterstützt, aber zu wenig ehrenamtliche Mitarbeiter

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Ohne Ausweis geht in der Tafel gar nichts – Die meisten Kunden finden das gut.

Wie viele Kunden kommen täglich zur Friedrichshafener Tafel und wie viele Tafelausweise sind eigentlich im Umlauf?

Seit 15 Jahren gibt es nun schon die Tafel in der Hofener Straße in Friedrichshafen, die täglich von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr (Samstag bis 12:00 Uhr) geöffnet ist und Menschen, die nur über sehr wenig Geld verfügen, mit den nötigsten Lebensmitteln unterstützt. Diese Waren, überschüssige aber noch gute Spenden, werden jeden Tag aufs Neue von den Mitarbeitern der Tafel in Supermärkten, Bäckereien und anderen Geschäften eingesammelt, im Laden aufbereitet und für sehr wenig Geld, einem eher symbolischen Betrag, an die Kunden verkauft. In dem Laden darf nur einkaufen, wer einen Tafelausweis hat, also nachweislich über ein sehr niedriges oder gar kein Einkommen verfügt. Der Ausweis wird zum Beispiel im Sozialamt, bei der Caritas, der Sozialdiakonie oder im Landratsamt ausgestellt.

Die Mitarbeiter der Tafel wollten es genau wissen und erfassten alle Ausweise, die vom 30.5.2016 bis zum 6.12.2016 im Laden der Tafel vorgelegt wurden. Die erste Auswertung dieser knapp sieben Monate war verblüffend. Täglich kommen circa 75-92 Menschen zur Friedrichshafener Tafel. 440 Tafelausweise wurden erfasst. Außer dem Namen der Ausweisinhaber und der Anzahl der Personen, die in diesem Haushalt leben, wurde auch das Herkunftsland notiert. Da staunten selbst die Tafelmitarbeiter nicht schlecht. Über 1.150 Personen werden von der Tafel unterstützt, davon ca. 435 Kinder unter 18 Jahren. Durchschnittlich profitieren 225 Menschen täglich von der Tafel. Die meisten Kunden sind Deutsche und Syrer.

Nicht immer verlassen die Kunden auch zufrieden den Laden der Tafel. Da das Warenangebot ausschließlich aus Spenden besteht, ist es natürlich schwankend. Mal gibt es keine Nudeln, mal keine Wurst, mal sind nur sehr wenig Milchprodukte im Kühlregal. Deshalb kann die Tafel diese vielen Menschen, die sich oft in einer Notsituation befinden, nicht vollständig versorgen. „Die Tafel ist kein Ersatz zum Einkauf im Supermarkt, aber sie ist eine wertvolle Ergänzung zum Lebensunterhalt“, erklärt zu diesem heiklen Thema der Tafel-Vorsitzende, Dieter Stauber, der sich im letzten halben Jahr oft genug auch persönlich ein Bild davon machte. Und er hat ein zweites wichtiges Anliegen. Immer wieder braucht die Tafel auch neue Mitarbeiter, um den Betrieb, so wie er heute funktioniert, am Laufen zu halten. Nur etwa 25 Ehrenamtliche arbeiten zur Zeit in festen Schichten in der Tafel und das führt oft genug zu Engpässen. Deshalb werden ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht, die bereit sind, sich einen Tag in der Woche von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr für die Tafel zu engagieren.

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Warenspenden für die Tafel – So nicht!

Auch Menschen mit wenig Geld wollen keine abgelaufenen und verdorbenen Lebensmittel

Immer häufiger werden in letzter Zeit nachts vor der Tafel in Friedrichshafen Lebensmittel kommentarlos hingestellt. So auch letzte Woche, als fünf Kisten gefüllt mit Lebensmitteln aller Art plötzlich morgens vor der Tafel standen. Sie enthielten Konserven, Gläser, Dosen und Plastikverpackungen mit Lebensmitteln, deren Mindesthaltbarkeitsdatum schon sehr lange abgelaufen war, teilweise sogar zehn Jahre zurücklag. Etliche Lebensmittel waren offenkundig auch verdorben. Hat da jemand vielleicht  einen alten Vorratsschrank geplündert und dachte mit dieser Spende, er würde Gutes tun, in dem er all die vergammelten Lebensmittel heimlich vor die Tafel stellte? Gerade noch gut genug für bedürftige Häfler?

„So nicht“, beschweren sich die Mitarbeiter der Tafel, die es mittlerweile auch leid sind, immer wieder kistenweise abgelaufene uralte Nahrungsmittel entsorgen zu müssen. „Unsere Kunden sind doch keine Menschen zweiter Klasse,  die mit billiger verdorbener Wegwerfware abgespeist werden“, erklärt auch die Tafel-Vorsitzende Renate Köster.

Die Tafel sammelt überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel und gibt diese günstig an Menschen in Not weiter. Das macht Sinn, denn  in Deutschland gibt es Lebensmittel im Überfluss, und dennoch haben nicht alle Menschen, auch in Friedrichshafen, ihr tägliches Brot und sind deshalb auf die Tafel angewiesen.

Was darf aber gespendet werden? „Wir müssen wissen, wo die Ware herkommt und sie persönlich annehmen“, so der Marktleiter der Friedrichshafener Tafel, Günter Daub. „Erst nach sorgfältiger Prüfung können wir dann entscheiden, ob wir diese Lebensmittel weiter verkaufen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum der Lebensmittel soll nicht, oder wenigstens nur kurz, abgelaufen sein. Außerdem  müssen wir uns genau an die EU-Richtlinien halten“ so der Marktleiter der Tafel, erklärt der Marktleiter der Tafel weiter. Die Europäische Union hat zum Schutz der Verbraucher eine Verordnung erlassen, die alle Beteiligten in der Lebensmittelkette verpflichtet, die lückenlose Rückverfolgbarkeit  ihrer Produkte jederzeit zu gewährleisten.  Anonyme Spenden sind deshalb für die Friedrichshafener Tafel  unbrauchbar.

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