Aktuelles

26.08.2025

Auch in diesem Jahr unterstützte die amerikanische CRANE Wohltätigkeitsstiftung finanziell das Engagement der Tafel Friedrichshafen. 
Von links: Der Vorsitzende der Tafel Friedrichshafen, Dieter Stauber, der tafel-erfahrene Mitarbeiter Tolga Eres und der Werksleiter von XOMOX, Christian Schäfler

25.08.2025

Rappen und Teilen

Der Rapper Shahri und sein Bruder Armeen (beide von links) haben genug Armut in Deutschland erlebt und setzen sich selbst für armutsbetroffene Menschen ein. Als Geste der Nächstenliebe und des Teilens überraschten sie mit 100 frisch gebackenen Pizzen unsere Tafelkunden. Diese ließen sich diese unerwarteten Leckerbissen gerne schmecken.

12.08.2025

Auf der Tuning World – Messe in Friedrichshafen sammelten die Mitarbeiter der Schwäbischen Zeitung für unsere Tafel.

Key Account Managerin Natalie Tille, Boris Lazar (Media-Vertriebschef) und Elke Rumpf Tafel FN

10.08.2025

Auch Star-Wars-Fans spenden der Tafel

Am 10. August versammelten sich nicht nur Flugzeugbegeisterte und Piloten auf dem Gelände des Dornier-Museums zu einer sehr spannenden Flugshow. Auch etwas fremd anmutenden Gestalten, allesamt bekannt und berüchtigt aus den Star-Wars-Filmen, zeigten sich sehr angetan und hatten auch noch etwas Besonderes in ihrem galaktischen Gepäck.  
Mitglieder der German Base Yavin, einer deutschen Untergruppe des weltweit vertretenen „Star-Wars“-Fan-Kostümvereins „Rebel Legion“ und eine der drei von Lucasfilm und Disney offiziell anerkannten Fangruppen, präsentierten sich auf dem bevölkerten Gelände des Museums.  
Diese German Base Yavin ist durchaus friedlich und großzügig. Ihre Mitglieder zeigen sich nur in Kostümen der Guten, wie die Jedi, die Rebellen-Piloten, sowie die berühmten Helden, Luke Skywalker, Leia Organa, oder Rey. Außerdem soll auch immer ein wohltätiger Aspekt im Vordergrund stehen. Die German Base Yavin sammelt regelmäßig Spenden für caritative Zwecke. Dieses Mal durfte sich die Tafel Friedrichshafen darüber freuen.

21.07.2025

Tafelkunden warten auf ihren Einlass – nur ein Korb ist erlaubt

Es läuft sehr gut in der Tafel Friedrichshafen

Seit sieben Jahren verkauft die Tafel in der Kepplerstraße auf 150 qm Ladenfläche zu einem eher symbolischen, sehr niedrigen Preis Lebensmittel an armutsgefährdete Menschen.
Auf der letzten Mitgliederversammlung würdigte deshalb der Tafelvorsitzende, Dieter Stauber, die Arbeit der angestellten und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, denn es läuft zurzeit sehr gut in der Häfler Tafel. 
Täglich kommen 110 bis 150 Menschen zwischen 10:00 Uhr und 12:30 Uhr in den Tafelladen. Um so viele Kunden zu bewältigen, ist natürlich auch einiges an Logistik und ein gutes Team wichtig.
Rund 40 Ehrenamtliche geben an verschiedenen Tagen von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr ihr Bestes. Die Verantwortung über den Ladenbetrieb haben zwei hauptamtliche Ladenleiter, Thomas Heisele und sein Stellvertreter, Andreas Graf. Im Minijob putzen drei Frauen abwechselnd nach Ladenschluss die Räume. Und ein Vorstand bestehend aus Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche, der Stadt und vier gewählten Mitgliedern leiten die Geschicke im Hintergrund.
Die Tafel existiert durch Spenden. Obwohl jeden Morgen Ehrenamtliche etliche Discounter, Supermärkte, Bäcker, Metzger und Bauern in der Umgebung von Friedrichshafen anfahren, reichen die gespendeten Waren längst nicht für all die armutsbetroffenen Menschen, die in ihrer Not auf die Tafel angewiesen sind. Beim Einkauf dürfen die Kunden nur einen Korb füllen und seit diesem Jahr nur dreimal die Woche in die Tafel kommen. Ein Barcode im Tafelausweis oder auf der Häfler Karte ermöglicht diese Einlass-Kontrolle dank einer neuer Tafel-Software.
Hinter dem normalen oft sehr stressigen Alltag im Tafelladen gibt es noch viel weitere Arbeit. Ständig muss etwas verbessert oder erneuert werden. Die alte Heizungsverkleidung fiel aus dem Rahmen, ein Sonnenschutz musste dringend her, schon wieder gab es kürzlich einen Wasserschaden und die Tafel brauchte jetzt auch noch ein Kartenlesegerät. Viele Flüchtlinge erhalten nur noch 50,- € in bar und müssen auch in der Tafel mit Karte zahlen.   Das Beste kommt wie immer am Schluss: Schon heute bereitet sich das Team rund um die Tafel auf ein besonderes Event vor: Am 16.09.2026 wird das 25-jährige Jubiläum der Tafel Friedrichshafen groß gefeiert.

20.06.2025

100 Jahre – 100 Spenden

Dieses Mal war es überwiegend Mehl, das die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche der  Tafel Friedrichshafen gespendet hatten. Und es war nicht das erste Mal. Jeden Monat sammeln die Mitglieder ihrer Gemeinde hauptsächlich ein Produkt, wie zum Beispiel Zahnpasta, Nudeln oder auch mal Dosentomaten.  Und jedes Mal sollen mindestens 100 Produkte zusammenkommen.  Meistens wird dieses Ziel sogar übertroffen.
Der Hintergrund dieser großzügigen Spendenaktion: Dieses Jahr feiert die Ortsgruppe Friedrichshafen der Neuapostolischen Kirche ihr 100-jähriges Bestehen.
100 Jahre Häfler Neuapostolische Kirche und weit über 100 Spenden im Monat – eine karikative Idee, die vielen armutsbetroffenen Menschen sehr zugute kommt.

Andreas Graf von der Tafel und Dieter Kowalski von der neuapostolischen Kirche freuen
sich über das viele Mehl, das in keinem Haushalt fehlen sollte.

22.05.2025

Geflüchtete ohne Bargeld – Einkauf in der Tafel mit Bezahlkarte möglich

Geflüchtete Menschen erhalten seit neustem nach einer Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes landesweit und damit auch im Bodenseekreis Leistungen über die sogenannte Bezahlkarte. Das bedeutet: Statt mit Bargeld zahlen Asylbewerber künftig mit einer Art Scheck-Karte. An Bargeld erhalten Geflüchtete monatlich nur noch 50,-€ pro Person. Der Vorteil von diesen Bezahlkarten ist, dass die zur Verfügung gestellte Summe nur im Inland ausgegeben werden kann und zwar für das Leben der Geflüchteten in Deutschland. Geld für Schlepper oder Überweisungen ins Herkunftsland sind durch die Bezahlkarte nicht mehr möglich.
50,- € Bargeld reichen aber kaum für die monatlichen Einkäufe. Damit die Geflüchteten nicht vom sehr günstigen Einkauf in der Tafel ausgeschlossen werden, hat sich der Tafel-Vorstand für die Anschaffung eines Kartenzahlungsgeräts entschieden. Dieses Gerät wird der Tafel von der Stiftung der Volksbank Bodensee-Oberschwaben und der VR Payment GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt.
Für so besondere Ladengeschäfte wie die Tafel, wo nur sehr geringe Geldbeträge eingezahlt werden, wird allerdings das bargeldlose Bezahlen mit einer Bezahlkarte eine neue Herausforderung. Jetzt können übrigens auch alle anderen Kunden der Tafel mit ihrer Scheckkarte in der Tafel bargeldlos zahlen.

08.05.2025

Schwäbische Zeitung vom 08.05.2025

April 2025

21.03.2025

Vier Kolpingmitglieder arbeiteten einen Morgen lang in der Tafel mit

Ein Erfahrungsbericht von Irmgard Steinberger
Unser Arbeitseinsatz im Häfler Tafelladen begann am Freitagvormittag um 7:30 Uhr. Wir wurden von einer Mitarbeiterin, Elke Rumpf, und dem Marktleiter, Thomas Heisele, herzlich empfangen. Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten wurde jeder von uns sogleich für eine Aufgabe eingeteilt. Wir sichteten zum Beispiel die gespendeten Lebensmittel, verpackten, wogen, etikettierten diese und sortierten sie in die Regale ein. Nach etwa zwei Stunden war alles für die Kunden vorbereitet.
Bis zur Ladenöffnung nutzten wir die Zeit für die Übergabe der Spende von 1.500 € an die Tafel. Die Kolpingfamilie Berg hat diesen Betrag mit ihrem Waffelstand bei der Bodenseeweihnacht erwirtschaftet. Elke Rumpf freute sich sehr über die Spende und bedankte sich im Namen des Tafelvereins ganz herzlich bei uns Vertretern der Kolpingfamilie. Der Verein ist neben Lebensmittelspenden auf Geldspenden angewiesen, denn der Betrieb des Ladens verursacht Kosten, die durch die Einnahmen nicht gedeckt werden.
In der Zwischenzeit hatten sich schon zahlreiche Kunden vor dem Laden versammelt. Um den Ansturm zu bewältigen, werden die Wartenden gruppenweise geordnet eingelassen. Schnell füllte sich der Verkaufsraum mit buntem Leben. Wenn es die sprachlichen Fertigkeiten erlaubten, redeten wir auch gerne ein paar Worte mit unseren Kunden. Sie erzählten von ihrer Familien- und Wohnsituation und betonten, dass sie sehr dankbar dafür sind, hier im Tafelladen zu einem geringen Preis einkaufen zu können.
Insgesamt erlebten wir ein sehr respektvolles, freundliches Miteinander und die Zeit verflog im Nu. Nach Ende der Öffnungszeit räumten wir noch gemeinsam auf. Durch diese Aktion haben wir einen guten Einblick in die Arbeit im Tafelladen bekommen. Wir sind sehr dankbar für diese Erfahrung und sind uns darüber einig: Hier ist alles bestens organisiert, unsere Spende wird sehr gut und sinnvoll eingesetzt und auch dringend benötigt!

Josef und Irmgard Steinberger (Kolping), Elke Rumpf (Tafel), Gabor Vamos und Helmut Lorinser (Kolping), Thomas Heisele (Tafel)

23.12.2024

SWF unterstützt Menschen, die sich für andere einsetzen, wo sie dringend gebraucht werden

Für Rüdiger Karsch, Geschäftsführer der SWF, ist auch ein dringendes Thema die steigende Zahl der Menschen, die auf die Tafel angewiesen sind. „Die Arbeit der Tafeln ist wichtiger denn je. Da Supermärkte immer nachhaltiger wirtschaften und die Versorgung bedürftiger Menschen dadurch schwieriger wird“, so Karch. „Mit unserer Spende von 1.500 € möchten wir die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer*innen unterstützen und hoffen, dass auch Menschen in Not ein schönes Weihnachtsfest haben.

06.12.2024

Vergnüglich zum Nikolaus

Eine tolle Idee von den Immenstaadern Martha und Michael Laboureur. Am Nikolaus-Morgen brachten sie einen Tisch, eine große flache Pfanne und noch einiges mehr zur Tafel. Vor dem Eingang des Tafelladens haben die Beiden dann sehr zum Vergnügen der wartenden Kunden aus Zucker, Salz, Eiern und Milch die köstlichsten Crêpes gebraten. So appetitlich und vergnüglich haben noch nie die Kunden der Friedrichshafener Tafel auf Ihren Einlass gewartet.

Danke schön, Martha und Michael, für euer Engagement.  

23.08.2024

Lindauer Spender arbeiten selbst mit

Dirk Gröschel und Togy Eres von der Crane-Stiftung (Lindau) wollten nicht nur Gutes tun und der Tafel 2.500,- € aus der Crane-Stiftung überbringen. Die beiden freundlichen Herren haben sehr zu ihrem und unserem großen Vergnügen einen ganzen Morgen lang in der Tafel selbst mitgearbeitet.  Ihr Resümee nach fünf Stunden Vorbereiten der Waren, Kundeneinlass und dem Verkauf (zu eher einem symbolischen Preis): Die Armut ist wirklich groß und die Menschen brauchen die Tafel, aber – man sieht ihnen die Armut nicht an!

Dirk Gröschel und Togy Eres (Crane Stiftung) beim Brotverkauf

26.07.2024

Eine Herzensangelegenheit für die Tafel und den Kinderschutzbund

Elke Rumpf und Dieter Stauber von der Tafel FN freuen sich über die Spende, die Semiha Turan und Malgorzata Klingel von der Konzmann GmbH überreichen.20.07.2024

Mitarbeitende der Konzmann GmbH aus Friedrichshafen haben in einer Spendenaktion 5000,-€ für die Tafel und den Kinderschutzbund gesammelt. Je 2.500,-€ überreichten Kevin Wüst, Malgorzata Klingel und Semiha Turan von der Konzmann GmbH persönlich diesen beiden sozialen Einrichtungen. Vorher informierten sie sich im Tafel-Laden eingehend über den Ablauf des Tafelgeschäftes und inspizierten die Waren, die zu diesem Zeitpunkt noch vorhanden waren. „In der heutigen Zeit, in der soziale Ungleichheit zunehmend spürbar wird, ist es wichtig, etwas zurückzugeben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Daher haben wir uns für diese Aktion entschieden. Die beiden Spenden sind eine Herzensangelegenheit für unsere Mitarbeitenden geworden.“, sagte Kevin Wüst, Leiter Marketing und Kommunikation der Konzmann Gruppe. „Unser Besuch heute in der Tafel hat uns sehr bewegt und uns ermutigt, weiter zu spenden“, betonte Wüst. Soziales Engagement gehöre auch zur der Unternehmensphilosophie der Konzmann Gruppe.

09.07.2024

Der Vorstand der Tafel FN: von li nach re: Marika Schuster (Marktleiterin), Dieter Stauber, (Vorsitzender), Karin Maric (Schriftführerin), Elke Rumpf (stellv. Vorsitzende), Sabine Lienhard (Schatzmeisterin), Ines Weber (Vertreterin der Stadt) Foto: Driessen

Trotz vieler Herausforderungen
Ein motivierter Tafel-Vorstand macht weiter

Der Vorstand von Tafel Friedrichshafen wurde auf seiner letzten Mitgliederversammlung für zwei Jahre wiedergewählt. Die großen Herausforderungen der vergangenen Jahre, wie Krisen, Pandemie und Kriege, waren nicht einfach für das Vorstandsteam, denn Tafeln wollen Armut mit geretteten Lebensmitteln lindern. Was aber tun, wenn immer mehr Menschen um Hilfe bitten, aber die gespendeten Lebensmittel längst nicht mehr ausreichen? Mittlerweile werden in Friedrichshafen Grundnahrungsmittel zugekauft. Dank der engagierten Arbeit der Vorstandsmitglieder, die sich regelmäßig treffen, um Probleme möglichst rasch und effektiv anzugehen, konnten auch schwierige Herausforderungen gemeistert werden. Eine neue digitale Eingangs-Lösung kann zum Beispiel die tägliche Anzahl an Kunden besser verteilen. Die Tafel betreut auch weiterhin sehr viele Kunden in ihrem Laden, aber es wird überschaubar.

Die Mitglieder des Tafelvorstands sind sehr dankbar für die hervorragende Arbeit ihrer Marktleitung, für das Engagement ihrer etwa 40 Ehrenamtlichen und für die großartige Unterstützung durch zahlreiche große und kleine Spenden, die maßgeblich zum Erfolg der Tafelarbeit beitragen. Nur durch die Zusammenarbeit aller Tafelmitarbeiter, der Bevölkerung, der Politik, der Industrie und einzelner Engagierter kann heute so vielen armutsgefährdeten Menschen in Friedrichshafen und Umgebung geholfen werden. Es ist gut und wichtig, dass es die Tafel gibt!

18.04.2024

„Mitmachen Ehrensache“ Schüler des KMG sammeln 255,-€

Insgesamt 344 Schülerinnen und Schüler aus 12 Schulen haben sich am Internationalen Tag des Ehrenamts, am 5. Dezember 2023, an der Aktion „Mitmachen Ehrensache“ im Bodenseekreis beteiligt.  Sie gingen dafür einen Tag lang jobben, um mit dem verdienten Geld Gutes für soziale Zwecke zu tun. Das verdiente Geld kommt auch der Tafel Friedrichshafen zugute. Schüler des KMG spendeten 255,-€.

01.04.2024

Neues Einlass-System in der Tafel Friedrichshafen

Um die wenigen gespendeten Waren gerechter verteilen zu können, muss die enorme Anzahl der Kunden täglich reduziert werden. Das steuert jetzt ein neues computergesteuertes Einlass-System, das im Tafel-Laden installiert wurde.

Jeder Kunde darf wöchentlich nur noch dreimal (und nicht fünfmal wie bisher) in die Tafel kommen. Zur Erleichterung der Eingangskontrolle, wo es meist sehr turbulent zugeht, werden zunächst alle Kunden digital neu aufgenommen. Dafür wird auf jeden Tafelausweis oder die Häfler-Karte ein Barcode aufgeklebt, der die Kunden registriert. Und jeder Kunde wird einmal fotografiert. Mit dem Foto überprüfen die Tafel-Mitarbeiter später am Eingang, ob der Kunde auch zu dem vorgelegten Ausweis gehört. Mit einem Barcode-Scanner erkennen sie, wie oft der Kunde in der Woche schon die Tafel besucht hat. War er schon dreimal da, blinkt ein rotes Licht. Damit bleibt ihm an diesem Tag der Eintritt verwehrt.

Jeder Kunde wird registriert und erhält einen Barcode in seinem Ausweis oder auf der Häfler Karte.

Das neue Einlass-System hilft den Mitarbeitern der Tafel, flexibler auf die unsichere Lebensmittelversorgung zu reagieren und die begrenzte Anzahl an  Waren auf die vielen Kunden gerechter zu verteilen. Mit der neuen Erfassung können auch statistische Informationen ausgewertet werden, zum Beispiel wie oft Kunden einkaufen, Größe ihrer zu versorgenden Familien, ihre Herkunftsländer oder ob es beliebte oder weniger nachgefragte Zeiten und Einkaufstage gibt. Eine Lösung auf die aktuellen Herausforderungen wird das neue Einlass-System nicht liefern. Die Tafel wird aber weiterhin armutsbetroffene Menschen aus der Region mit einer Hilfe zum Lebensunterhalt unterstützen.

Der Barcode (oben) ermöglicht jetzt den Einlass der Tafel-Kunden.

Am letzten Freitag vor Heilig Abend brachte eine ukrainische Mutter mit ihren Kindern uns Mitarbeiterinnen Tüten mit selbst gebackenen köstlichen Plätzchen und diesen Dankes-Brief in die Tafel. Wir alle waren sehr gerührt über diese einfache und doch so große Wertschätzung. Noch nie hat sich ein Kunde oder eine Kundin so liebevoll für unsere Arbeit bedankt. Oftmals werden wir eher beschimpft, weil wir unseren Kunden nur so wenig Waren mitgeben können. Es soll ja für alle reichen.

Dass wir überhaupt Lebensmittel und Hygieneartikel in unserem Tafel-Laden anbieten können, verdanken wir den vielen kleinen und großen Spenden vor allem auch in den letzten Monaten vor Weihnachten. Dafür möchten wir uns bedanken.

Bei all dem Elend dieses Jahres, den Kriegen, Krisen und Umweltkatastrophen wollen wir nicht die hier lebenden schwachen und den armutsgefährdeten Menschen vergessen, die es nicht aus eigner Kraft heraus schaffen, sich täglich den Kühlschrank zu füllen und sich eine warme Mahlzeit zu kochen.  

05.07.2023

2500 Euro des Dehner Hilfsfonds für die Tafel

Foto: Schwäbische Zeitung
Dehner-Marktleiter Dirk Schreiner und der Tafel-Vorsitzende Dieter Stauber

30.06.2023

Ein neuer Sprinter für die Tafel

Mit einem nagelneuen Mercedes-Benz-Sprinter holen die Tafel-Mitarbeiter jetzt gespendete Waren bei Supermärkten, Discountern, Einzelhandelsläden, Bauern usw. ab. Ein Luxusauto wie Mercedes und die Tafel? Passt das zusammen? Passt! Im Straßenverkehr sind Mercedes-Sprinter mit Tafel-Logo längst keine Seltenheit mehr. Seit 1998 unterstützt Mercedes-Benz als einer der Hauptsponsoren die deutschen Tafeln und liefert ihnen seit nunmehr einem Vierteljahrhundert mehr als 1.250 Transporter.
Am 30.06.2023 wurde der neue Sprinter feierlich an den Vorsitzenden der Tafel Friedrichshafen, Dieter Stauber, übergeben. Mercedes ist natürlich mit einem präsenten Logo auf der Fahrzeugoberfläche vertreten. Am liebsten hätte die Tafel-Friedrichshafen allen ihre zahlreichen Unterstützern einen weiteren Platz auf dem Sprinter angeboten, aber dann wäre von dem Auto nur noch wenig sichtbar geblieben. So wurden die Stadt Friedrichshafen, der Bodenseekreis, die Zeppelin-Stiftung und das Versicherungsbüro Frey auf dem Sprinter mit ihrem Logo aufgeklebt.
Die Tafel-Mitarbeiter sind glücklich, mit diesem neuen Mercedes-Sprinter ihre Waren zuverlässig und wenn nötig sogar gekühlt abholen zu können.

Und der alte Sprinter? Den bekommen die Mitarbeiter der Arkade (Aufsuchende Sozialarbeit/ Streetwork/ Wohnungslose) für ihre wertvolle Sozialarbeit in Friedrichshafen geschenkt.
Also eine Win-Win-Situation für Menschen aus Friedrichshafen, die sich für andere Menschen in Not einsetzen.

Foto: Andy Heinrich  
(von li nach re) Dr. Hanna-Vera Müller (Geschäftsführerin Auto Müller GmbH), Erster Landesbeamter, Christoph Herr Keckeisen, Eva Bottlinger (Autohaus Riess),  Dagmar Neuburger (Vorstand Tafel), Uwe Fiedler (Autohaus Riess),  OB Andreas Brand, Stephanie Frey (Geschäftsführerin Versicherungsbüro Frey), Elke Rumpf (Vorstand),
Karin Maric, Frau Lienhard (beide Vorstand), Marika Schuster (Tafel-Laden-Leiterin), Dieter Stauber (1. Vorsitzender)

06.05.2023

Fleißige Ladies

Gemeinsam Gutes tun, haben sich Friedrichshafener Damen des Ladies Circle vorgenommen, eine neu gegründete Gruppe der internationalen Service-Organisation Ladies´ Circle. Schon die erste Aktion für die Tafel Friedrichshafen war erfolgreich. Die Damen haben sich mächtig im Marktkauf Friedrichshafen angestrengt und die Kunden am 06.05. gebeten, doch für die Tafel etwas mehr einzukaufen. Neben vielen haltbaren Lebensmitteln wurden im großen Umfang auch Hygieneartikel gespendet, welche unsere Tafel-Kunden dringend benötigen.

Die Damen des Ladies´ Circle, zwei Marktkauf-Mitarbeiter und Sabine Lienhard vom Tafel-Vorstand.

23.04.2023

Auch kleine Dinge machen glücklich

Die Flut an Menschen, die täglich in die Tafel kommen, nimmt nicht ab. Gleichzeitig helfen viele Bürger aus Friedrichshafen und der Umgebung uns Tafel-Mitarbeitern mit Spenden aller Art, diese gewaltige Menge an armutsbetroffenen Menschen zu unterstützten. Die Tafel müsste ohne all die kleinen und großen Spenden dichtmachen.
Wir können uns gar nicht oft genug bei allen Spendern herzlichst für ihre unglaublich großzügige und hilfreiche Unterstützung bedanken.
Leider können wir nicht jede Spende einzeln aufführen, aber an einem kleinen Beispiel darlegen, wie sich auch Jugendliche für uns engagieren. Drei Mädchen aus Kressbronn  zeigten uns, dass es eben auch kleine Dinge im Leben gibt, die glücklich machen können.

Die Seifen-Damen von links nach rechts: Melda Solmaz, Cynthia Lleshi, Leyla Mohammed

Selbst hergestellte Seifen für die Tafel: Drei Schülerinnen der Parkrealschule Kressbronn, Klasse 9a, stellten feine kleine Seifen für einen guten Zweck her. Fünf Monate haben sie dafür gebraucht und das Ergebnis kann sich sehen lassen:  Jede einzelne Seife ist wunderschön gegossen und liebevoll verpackt. Damit sie auch für unseren Laden geeignet sind, wurden diese edlen und so wundervoll duftenden Teile unter anderem biologisch und dermatologisch getestet und mit ätherischen Ölen (Magnolie und Zitrone) gegossen. Am Ende des Tages haben dann alle Seifen eine glückliche Tafel-Kundin gefunden.

18.12.2022

Viele Menschen in Not vor der Tafel

Überwältigende Spenden retten vor dem Kollaps

Bundesweit kämpfen die Tafeln ums Überleben im Kampf einerseits gegen Verschwendung von Lebensmitteln und andererseits gegen die wachsende Armut!

Auch zur Tafel Friedrichshafen kommen immer mehr Menschen in Not: Flüchtlinge aus der Ukraine oder aus anderen Ländern, aber auch Bürger, die sich aufgrund der wachsenden Inflation und des sprunghaften Anstiegs der Energie- und Lebensmittelpreise kaum noch Grundlegendes leisten können. Bis zu 150 Menschen warten von Montag bis Freitag vor der Tafel auf den Einlass. Von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr hat der Laden geöffnet. Die etwa 30 ehrenamtlichen und zwei hauptamtlichen Mitarbeiter der Tafel Friedrichshafen geben ihr Bestes, doch es bleibt ihnen nur wenig Zeit, ein paar Worte mit den Kunden zu wechseln.

Die anwachsende Schlange von Kunden vor dem Häfler Tafelladen zeigt uns täglich die Not vieler Menschen, die in und um Friedrichshafen leben. Und gleichzeitig nehmen die Lebensmittelspenden von den Discountern und Supermärkten ab, denn die Lebensmittelbranche muss auch angesichts der steigenden Preise neu und schärfer kalkulieren. Vielerorts mussten Tafeln bereits schließen.

Anderen Tafeln bleibt in diesen Zeiten nichts anderes übrig, als Lebensmittel dazu zukaufen, wenn sie nicht die Menschen wieder wegschicken wollen. Doch der Zukauf von Waren ist teuer. Woher plötzlich das Geld nehmen?

In Friedrichshafen kann die Tafel dank vieler großartiger Spenden alle notwendigen Grundnahrungsmittel kaufen, die sie gerade nicht von Supermärkten oder Discountern bekommt. Zwar dürfen die Kunden nur einen Korb voll Waren einkaufen, aber es muss niemand weggeschickt werden und alle notwendige Waren im Laden reichen auch für alle.

Es ist eine schöne Erfahrung, dass in einer Stadt wie Friedrichshafen sich so viele Menschen um andere Menschen in Not sorgen

18.06.2022

OB Brand unterstützt die Tafel

20.000 Euro von Oberbürgermeister Andreas Brand gehen an die Tafel für Nahrungsmittel und Hygieneprodukte

Die 30 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel Friedrichshafen sind seit einigen Wochen extrem gefordert. Wie in allen Tafeln in Deutschland hat die Zahl der Kunden zugenommen: Zum einen bringt die allgemeine Teuerungsrate und der Anstieg der Lebenshaltungskosten viele Menschen in finanzielle Engpässe, hinzu kommen aber auch viele ukrainische Flüchtlinge, die sich die sehr günstigen Lebensmittel im Tafel-Laden in der Keplerstraße besorgen.

Im Tafel-Laden werden für wenige Cent, eher für einen symbolischen Preis, gespendete und oft kurz vor dem Verfall stehende Lebensmittel verteilt. Doch längst reichen die angebotenen Produkte nicht mehr für alle Bedürftigen aus, auch wenn die Menge pro Einkauf bereits reduziert wurde. 

Um die Tafel in dieser schwierigen Situation als wichtiges und niederschwelliges Hilfsangebot in Friedrichshafen aufrecht zu erhalten, unterstützt sie Oberbürgermeister Andreas Brand mit einer Spende über 20.000 Euro. Die Spende stammt aus den Aufsichtsratsvergütungen, die der Oberbürgermeister aus seiner Tätigkeit in den Stiftungsunternehmen erhält und die er – bis auf einen Freibetrag in Höhe von 6.100 Euro pro Jahr – an die Stadt abliefert. Aus diesen Aufsichtsratsvergütungen werden gemeinnützige und mildtätige Zwecke gefördert. „Gerade jetzt ist schnelle und unmittelbare Hilfe für Bedürftige wichtig und die Tafel gehört dabei zu den zentralen Anlaufstellen in unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister Brand.

Elke Rumpf, stellvertretende Tafel-Vorsitzende, und Marika Schuster, Marktleiterin des Tafel-Ladens, freuen sich über diesen großzügigen Geldbetrag, den die Tafel für die Beschaffung von Lebensmitteln und Hygieneartikeln verwenden wird, damit wieder alle Bedürftigen diese wichtige Unterstützung für ihren Lebensunterhalt erhalten können

Getreu dem Tafel-Motto: „Lebensmittel retten – Menschen helfen!“ steht in Zeiten knapper Überschüsse die Hilfe für die Menschen nun im Vordergrund.

21.05.2022

09.04.2022

Überwältigende Spendenbereitschaft

37 Kisten mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln für die Tafel

Vorstandsmitglieder der Tafel Friedrichshafen mit Marktleiter Herr Haller (zweiter von Links) im Kaufland Manzell

Großzügig zeigten sich die Kunden des Kauflandes Manzell am Samstag Vormittag gegenüber hilfsbedürftigen Kunden der Tafel Friedrichshafen.
In nur 3 Stunden kamen 37 gefüllte Kisten mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln zusammen, die nun das Angebot des Tafel-Ladens deutlich aufbessern. Aufgrund der gestiegenen Kundenzahl – auch durch vermehrte Flüchtlinge aus der Ukraine – führten Vorstandsmitglieder wieder eine Aktion „Kauf eins mehr!“ durch. „Die Solidarität ist überwältigend – teilweise hatten Kunden mehr für die Tafel, als für sich selbst eingekauft“, so die Tafel-Vorstände.

06.04.2022

Tafel an der Belastungsgrenze

Warenangebot reicht kaum für die steigende Zahl an Kunden
Wie lange schafft die Tafel Friedrichshafen das wohl noch, allen Kunden auch gerecht zu werden, fragen sich diese Tage ihre ca. 30 ehrenamtlichen Mitarbeiter. In Tafeln werden oft noch qualitativ einwandfreie aber auch kurz vor dem Verfallsdatum stehende Lebensmittel von Geschäften oder auch von privaten Personen gespendet und auf direktem Weg sehr günstig an hilfsbedürftige Menschen weitergegeben. Ein wichtiger Anlaufpunkt auch für Häfler, die nur über wenig Geld verfügen. Lebensmittel retten und dadurch armutsbetroffene Menschen finanziell entlasten, lautet die Devise.
Wie viele Tafeln in Deutschland ist jetzt auch der Friedrichshafener Tafel-Laden gefordert wie nie: Die Inflation ist stark angestiegen, Spenden gehen zurück, viele Lebensmittel, Hygieneartikel, Benzin und Strom werden immer teurer und mehr Menschen geraten dadurch in Not und brauchen Unterstützung.
Die Tafel Friedrichshafen gilt als eine wichtige Anlaufstelle für Menschen mit schmalem Geldbeutel. Bislang haben sich hier täglich zwischen 50 und 70 Kunden in der Tafel notwendige Lebensmittel oder Hygieneartikel besorgt. Mit dem Ukraine-Krieg hat sich das verändert. 
Auch in zwei größeren Flüchtlingseinrichtungen in der Ailinger Straße und in der Charlottenstraße sind Ukrainer untergebracht. Beide Einrichtungen liegen in der Nähe der Tafel. Die meisten Flüchtlinge besorgen sich auch dort günstige Lebensmittel. Fast jeden Tag kommen 15-20 neue Kunden, nahezu alle aus der Ukraine, zur Häfler Tafel, die von Montag bis Freitag von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr geöffnet hat. „Unsere gespendeten Waren, aber auch wichtige Hygieneartikel reichen bei dieser sprunghaft anwachsenden Zahl an Kunden bald nicht mehr aus“, fürchtet die Marktleiterin der Tafel Friedrichshafen, Marika Schuster. „Wir alle hier in der Tafel tun unser Bestes, aber wir brauchen mehr haltbare Lebensmittel, wie zum Beispiel Nudeln, Kartoffeln, Mehl, Zucker, und Konserven.“